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Was passiert mit dem Lehmbackofen im Winter?

Lehmbackofen im Winter - Worauf ist zu achten? - Camilla Harfmann

Der Lehmbackofen im Winter - gut überdacht kann man ihn das ganze Jahr über verwenden. Zum Bau würde ich in der kalten Jahreszeit jedoch nicht raten!  

Ein Lehmbackofen im Winter? Kann man da überhaupt heizen?

Klar kann man. Sogar sehr gut. Im Winter macht das Heizen und Backen richtig Spaß - Vorausgesetzt, man ist passend gekleidet.

 

Sobald der Backofen nach dem Bau getrocknet ist (und das hängt von der Jahreszeit und dem Wetter ab) macht ihm die Kälte nichts mehr aus. Minusgrade sind kein Problem, auch Schnee nicht.

 

Was er nicht mag, das ist Wasser. Also Regen von oben, tauender Schnee, etc. Ein paar Tropfen sind kein Problem. Aber so richtiger Schlagregen oder ein Kleiner See, in dem er durch Hochwasser steht, setzen ihm schon zu. Der Lehm saugt die Feuchtigkeit auf. Und wenn er genug aufgenommen hat, wird er schwer, der Lehmofen fällt ein, der Putz wird abgewaschen und euer schönes Kunstwerk zersetzt sich Stück für Stück... Dann könnt ihr mit dem Bau wieder von vorne anfangen, den Lehm könnt ihr wieder verwenden.  

 

Mit einem passenden Dach ist das jedoch alles kein Thema - vor allem wenn auf der Wetterseite genügend Dachüberstand eingeplant ist. Dann hält der Lehmbau ewig. Theoretisch könnt ihr den Ofen noch an eure Enkelkinder oder Urenkel vererben...

 

Ach ja, das Bauen würde ich im Winter nicht empfehlen... Zu kalt - und da kann es dann wirklich zu Frostschäden kommen - nicht nur am Ofen selbst. Optimal für den Bau sind die Monate April bis September.

Camilla Harfmann, Natur-Erlebnispädagogin, Psychologische Beratung (LSB), Bürmoos, Salzburg, Österreich

Camilla Harfmann

Dipl. Natur- und Erlebnispädagogin

Dipl. Psychosoziale Beraterin

Unternehmensberaterin



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